HunderassenHunde

Die 5 beliebtesten Hunderassen (2019)

Hunde zählen neben den Katzen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Einige Rassen stehen dabei auf der Rangliste stets besonders weit oben. Einen Überblick über die fünf beliebtesten Hunderassen 2019 sowie viele wertvolle Informationen über Charakter, Körperbau, Erziehung und Gesundheit erhalten Interessierte hier.

1. Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge erfreut sich bereits seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Es handelt sich um eine kleine Hunderasse, die zur Gruppe der Begleithunde zählt. Französische Bulldoggen werden bis zu 35 Zentimeter hoch und sind durchschnittlich acht bis 14 Kilogramm schwer. Die Lebenserwartung liegt bei zehn bis zwölf Jahren. Das Fell der kleinen Kraftpakete ist kurz, dicht und tritt in vielen Farbgebungen sowie gestromt oder ungestromt auf. Liebhaber der Rasse wissen vor allem den Charakter der Französischen Bulldogge zu schätzen: Sie ist sehr mutig und dickköpfig, aber auch ausgesprochen anhänglich, verspielt und intelligent. Französische Bulldoggen sind für gewöhnlich keine Kläffer und weisen keinen großen Jagdtrieb auf, was die Erziehung vereinfacht. Die Vierbeiner passen sich ihrem Halter gut an, sind kinderfreundlich und verbringen gerne viel Zeit in ihrem Hundebett und daher auch für Familien sowie für Anfänger geeignet.

Auch die Anforderungen an die Pflege halten sich in Grenzen: In der Regel genügt es, das Fell gelegentlich auszubürsten und die Hautfalten in regelmäßigen Abständen auf Rötungen und Parasiten (wie z.B. Flöhe) zu untersuchen. Auch die Ohren und die Augen sollten hin und wieder kontrolliert werden, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen. Ausgedehnte Spaziergänge sind für die Französische Bulldogge kein Problem – da die Rasse zu Kurzatmigkeit neigt, sollten Halter das Tier jedoch keinesfalls überfordern. Des Weiteren gilt: Französische Bulldoggen gelten als sehr robust, sie sind jedoch anfällig für Erkrankungen der Wirbelsäule, der Kniescheibe sowie für Probleme mit der Haut und den Augen. Aufgrund der kurzen Beine und des kompakten Körperbaus ist es außerdem ratsam, Übergewicht zu vermeiden.

2. Labrador Retriever

Der Labrador ist eine der beliebtesten Hunderassen der Welt. Er stammt ursprünglich aus Neufundland, wurde nach der Labrador-Halbinsel benannt und zählt zur Gruppe der Apportierhunde (‚Retriever‘, abgeleitet vom englischen Begriff ‚retrieve‘ für ‚zurückbringen‘). Labradore wurden bei der Jagd zum Zurückholen geschossener Wasservögel eingesetzt, was sich auch heute noch bemerkbar macht, denn Vertreter dieser Rasse sind echte Wasserratten. Mit einer Größe von rund 55 Zentimetern und einem Gewicht zwischen 25 und 35 Kilogramm zählen Labrador Retriever zu den mittelgroßen Hunderassen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei elf bis 13 Jahren. Das blonde, schwarze oder schokobraune Fell ist kurz, dicht und weist eine wasserbeständige Unterwolle auf.

Labrador Retriever sind für ihr freundliches, gutmütiges Wesen bekannt. Sie sind stets gut gelaunt und möchten ihrem Halter unbedingt gefallen. Da sie außerdem sehr ausgeglichen und kinderlieb sind, eignen sie sich hervorragend als Familienhund – nicht jedoch als Wachhund. Auch als Rettungshund, Therapiehund oder Blindenführhund sind Labrador Retriever ausgesprochen beliebt. Wie fast alle Hunde lieben Labradore ausgedehnte Spaziergänge. Sie sind intelligent, lernwillig und haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Es ist daher ratsam, sie körperlich und geistig ausreichend zu beschäftigen, beispielsweise durch Hundesport, Apportier- oder Schnüffelspiele. Labradore fressen sehr gerne und neigen daher zu Übergewicht. Da sie außerdem ein erhöhtes Risiko für Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie haben, sollten Halter verstärkt auf eine artgerechte Fütterung achten, die dem individuellen Aktivitätsgrad des Hundes entspricht.

3. Golden Retriever

Ebenso wie der Labrador Retriever zählt auch der Golden Retriever zu den Apportierhsehr anhänglich und möchte überall dabei sein. Außerdem ist zu beachten, dass er einen hohen Bewegungsdrang hat. Er kuschelt zwar gerne mal mit Herrchen oder Frauchen auf der Couch, liebt aber auch ausgedehnte Spaziergänge mit viel Spiel und Abwechslung. Für Apportierspiele ist er immer zu haben, aber auch Hundesport kommt infrage. Wird der Beschäftigungsdrang des Golden Retrievers berücksichtigt, eignet er sich auch für Anfänger.
unden. Er wurde in erster Linie gezüchtet, um bei der Jagd geschossene Vögel aus dem Wasser zu holen. Der aus Großbritannien stammende Hund ist durchschnittlich 51 bis 56 Zentimeter groß und 30 bis 40 Kilogramm schwer. Die Lebenserwartung beträgt zwölf bis 14 Jahre. Wie der Name schon sagt, ist das Fell goldfarben, wobei es zahlreiche Schattierungen von Creme bis Karamell gibt.

Der Golden Retriever ist vor allem aufgrund seines harmonischen Charakters ausgesprochen beliebt. Vertreter dieser Rasse sind sehr freundlich, zutraulich und aufgeschlossen. Außerdem gilt der Golden Retriever als lebhaft, intelligent, aufmerksam und lernbereit. Er fügt sich gut in die Familie, ist jedoch keinesfalls als Wachhund geeignet. Da er nicht zur Nervosität neigt und fast immer die Ruhe bewahrt, kommt er auch mit Kindern gut zurecht. Allerdings sollten Eltern stets darauf achten, dass sowohl Kind als auch Hund sich an feste Regeln halten, und zwar unabhängig von der Hunderasse. Der fröhliche Golden Retriever ist
Der Pflegeaufwand ist etwas größer als bei kurzhaarigen Rassen: Das Fell muss regelmäßig ausgebürstet werden, vor allem während des Fellwechsels. Eventuell muss das Fell hin und wieder auch ein wenig geschnitten werden. Außerdem macht der Golden Retriever auch vor Pfützen nicht Halt und kommt daher häufig stark verschmutzt vom Spaziergang nach Hause. Personen, die penibel auf Sauberkeit achten, entscheiden sich daher besser für eine andere Hunderasse, zumal der Golden Retriever während des Fellwechsels stark haart. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Pflege ist die Reinigung der Ohren. Besitzer eines Golden Retrievers sollten regelmäßig einen Blick in die Ohren werfen und die äußere Ohrmuschel bei Bedarf mit einem weichen Tuch von Schmutz befreien.

Die Erziehung des Golden Retrievers ist nicht sehr anspruchsvoll, denn Vertreter dieser Rase sind sehr klug, begeisterungsfähig und arbeiten gerne. Dennoch gilt auch hier, dass der Halter konsequent sein muss. Außerdem ist zu beachten, dass Golden Retriever viel Auslauf und Training brauchen, um ausgeglichen zu sein. Gesundheitlich gilt der Golden Retriever als robust, neigt jedoch ebenso wie der Labrador Retriever zu Übergewicht. Außerdem sind einige Erbkrankheiten typisch für diese Rasse, so etwa HD (Hüftgelenksdysplasie), ED (Ellenbogendysplasie) und verschiedene Augenkrankheiten.

4. Chihuahua

Mit einer Schulterhöhe von rund 20 Zentimetern gilt der Chihuahua als der kleinste Hund der Welt. Sein Gewicht liegt zwischen 1,5 und drei Kilogramm. Zwar gibt es Chihuahuas, die lediglich 500 oder 1000 Gramm wiegen, allerdings haben diese Tiere eine weitaus geringere Lebenserwartung als die schwereren Exemplare. Grundsätzlich können Chihuahuas sehr alt werden: Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 14 bis 16 Jahre. Es gibt kurzhaarige und langhaarige Chihuahuas, wobei das Fell verschiedenste Zeichnungen und Farbkombinationen aufweisen kann.

Der Chihuahua hat einen tollen Charakter: Er ist lebhaft, aufmerksam, mutig und in der Regel stark auf seinen Besitzer fixiert. Allerdings neigt er auch zur Eifersucht und zum Kläffen. Außerdem kann er sehr stur und eigensinnig sein, weshalb der Halter ausreichend Konsequenz an den Tag legen muss, damit sich der Hund nicht zum Kläffer oder sogar zum Angstbeißer entwickelt. Der Chihuahua möchte nicht den ganzen Tag auf dem Arm herumgetragen werden – im Gegenteil: Er muss gefordert werden und benötigt viel Auslauf, ansonsten drohen Verhaltensauffälligkeiten. Wird das berücksichtigt, kommt diese Rasse auch für Anfänger infrage. Auch als Familienhund ist der Chihuahua geeignet, sofern die Kinder frühzeitig lernen, dass auch ein so kleiner Hund kein Spielzeug ist. Das gilt insbesondere für Kleinkinder und sehr ungestüme Kinder, denn aufgrund seiner geringen Größe ist der Chihuahua sehr fragil und verletzlich.

Je nachdem, ob der Chihuahua langes oder kurzes Fell hat, ist die Pflege mehr oder weniger aufwendig. In der Regel genügt es jedoch, das Fell ein- bis mehrmals wöchentlich sorgfältig zu bürsten und bei dieser Gelegenheit auch die Augen und Ohren zu kontrollieren. Und für die Gesundheit gilt: Je kleiner der Chihuahua ist, umso eher neigt er zu Krankheiten (z.b. Bandscheibenvorfall). So hat die Rasse ein erhöhtes Risiko für lockere Kniescheiben und für Probleme mit dem Gaumensegel.

5. Beagle

Beagle waren früher reine Jagdhunde, sind heute jedoch auch als Familienhunde ausgesprochen beliebt. Das liegt vor allem am Wesen dieser Rasse: Beagle sind fröhlich, aufgeweckt, mutig, zutraulich und spielfreudig. Allerdings ist zu beachten, dass sie zur Dickköpfigkeit neigen und ausgesprochen zielstrebig sind. Gepaart mit dem nach wie vor vorhandenen Jagdinstinkt kann das zu Problemen führen – beispielsweise dann, wenn der Beagle unbeirrbar einer Spur folgt und es ihm rein gar nichts ausmacht, dass er seinen Halter aus dem Blick verliert. Es ist daher ratsam, den Jagd- und Bewegungsdrang des Beagles in entsprechende Bahnen zu lenken, etwa durch Fährtensuche oder schnüffelintensive Spiele.

Der Beagle stammt aus Großbritannien und zählt zur Gruppe der Lauf-/Schweißhunde. Er wird etwa 33 bis 41 Zentimeter groß und wiegt dabei durchschnittlich zehn bis 18 Kilogramm. Die Lebenserwartung beträgt zwölf bis 14 Jahre. Mit seinem kräftigen Körperbau, den Schlappohren und dem meist dreifarbigen Fell macht der Beagle auch optisch etwas her. Der Pflegeaufwand ist gering: Halter sollten den Beagle lediglich einmal pro Woche bürsten, während des Fellwechsels eventuell häufiger. Außerdem müssen die Schlappohren regelmäßig kontrolliert werden, da sie zu Verschmutzungen und Entzündungen neigen.

Wird der besondere Charakter des Beagles berücksichtigt, eignet sich diese Rasse auch für Familien mit Kindern. Der Beagle ist nicht gern allein und braucht unbedingt Familienanschluss – allerdings müssen sowohl die Kinder als auch der Hund gewisse Regeln einhalten, damit das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier einwandfrei funktioniert. Für absolute Anfänger in der Hundehaltung eignet sich der Beagle nur bedingt. Der Besuch einer qualifizierten Hundeschule, die mit positiver Verstärkung arbeitet und den Fokus auf eine stressfreie Erziehung legt, ist in diesem Fall unbedingt empfehlenswert. Gesundheitlich gilt der Beagle als robust. Allerdings neigt er aufgrund seines langsamen Stoffwechsels zu Übergewicht. Auch Bandscheibenvorfälle und Schilddrüsenunterfunktionen kommen beim Beagle überdurchschnittlich häufig vor.

Auf Amazon gibt es weiterhin einige Bücher in der 400 Hunderassen aufgeführt sind:

Die 5 beliebtesten Hunderassen (2019) 2Die 5 beliebtesten Hunderassen (2019) 3

Auf Amazon.de kaufen* 

*Wir sind Partner des Amazon Partnerprogramms und nutzen sogenannte Provision-Links. Wenn Sie auf so einen Link klicken und über diesen Link bei Amazon.de einkaufen, bekomme ich von dem Einkauf eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis jedoch nicht.